Heute komme ich zu einem Kapitel in der Reihe, das mir besonders viel Spaß gemacht hat.
Seit einiger Zeit bemerke ich, dass Vinyl - also die echte Schallplatte - wieder so beliebt ist, dass sogar der hiesige Elektromarkt zumindest ein Regal mit Schallplatten führt, in dem man mit Zeige- und Mittelfinger so stöbern kann, wie es vor 35 Jahren allgemein üblich war.
Im vergangenen Sommer - schade, dass der Virenangriff vom März meine alten Beiträge …
Das Schöne auch bei der Zusammenarbeit mit Jan ist, dass er total unkompliziert im Umgang und äußerst zuverlässig ist. Das sind beides Eigenschaften, die im Musikbusiness oft wünschenswert sind, häufig genug aber fehlen. Nicht so bei Jan, der immer schnell auf E-Mails antwortet und natürlich sein Handwerk versteht.
So dauerte es auch nicht lang, bis mir die gemasterten Versionen der drei Songs zugestellt wurden. Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, …
Keine Angst, liebe Leserinnen und Leser, ich werde jetzt keine Erörterung über Vor- und Nachteile des Mastering schreiben oder das Offenlegen von schwarzer oder weißer Magie praktizieren.
Mir geht es in diesem kleinen Kapitel nur darum zu verdeutlichen, weshalb ein Mastering wichtig ist oder wichtig sein kann.
Was passiert eigentlich beim Mastering? Darüber gibt es unzählige Abhandlungen mit jeweils voneinander abweichenden Zielen. Geht es …
Ähnlich wie bei der Wahl Stephans, der den Mix übernehmen sollte, ging es mir bei der Auswahl des Mastering Engineers (wobei ich gar nicht weiß, ob der Auserwählte ein Ingenieur ist - aber man nennt den Masteringmann ja eher Ingenieur als Mann).
Dass überhaupt ein Mastering stattfinden sollte, stand für mich von vornherein nicht zur Frage. Mastering muss sein, um zumindest ein bisschen wettbewerbsfähig zu sein.
Eine kleine Belohnung für die Anstrengungen des Mixes vom ersten Song sollten die erleichterten Rahmenbedingungen für Mix zwei und für Mix drei sein.
Dadurch, dass wir uns ein tolles Template - also eine Mixvorlage - erarbeitet hatten, waren die beiden anderen Songs relativ schnell gemischt. Auch hier hat sich das eingespielte Prozedere bewährt: Stephan mischte und schickte mir die Version zu, ich hörte sie mir unter unterschiedlichen …
Als dann der erste Mix von Stephan Streichhahn bei mir eintraf, wollte sich nach dem Anhören die Euphorie der Vorfreude erst einmal gar nicht fortsetzen.
Nicht, dass der Mix nicht klang oder schlecht war oder völlig abseits von dem lag, was ich mir vorgestellt hatte. Es fehlte mir der Wumms, den ich mir erhofft hatte. Ich spürte keine Energie.
Es war alles da, was wir aufgenommen hatten - aber dieses Gefühl, das sich vielleicht am besten mit …